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Sozialarbeiter und Sozialpädagogen sind häufig beim Bund oder in den Kommunen beschäftigt. Ihr Gehalt wird dann auf der Grundlage des geltenden Tarifvertrags für Beamte (TVoeD) festgelegt. Um den unterschiedlichen Aufgaben der Sozialarbeit Rechnung zu tragen, wurde eine eigene Tabelle für Sozial- und Bildungsdienste auf lokaler Ebene (TVoeD-SuE) eingeführt. Sie gliedert sich in verschiedene Gruppen, wobei sich die Gruppen S 11 bis S 18 für Hochschulsozialarbeiter und Sozialpädagogen bewerben. Innerhalb dieser Gruppen gibt es mehrere Entwicklungsstadien, die von der Dauer der Beschäftigung abhängen. Das Einstiegsgehalt von Sozialarbeitern und Sozialpädagogen liegt daher je nach Rolle zwischen 2.784 und 3.610 Euro pro Monat. Mit zunehmender Erfahrung wird ihr Gehalt nach 17 Jahren Beschäftigung auf maximal 4.152 Euro und 5.446 Euro pro Monat steigen. Die gültige Gehaltstabelle, aktuelle Informationen und ein Gehaltsrechner werden auf einer unabhängigen öffentlich-rechtlichen Plattform bereitgestellt. Forscher an einer Universität, Doktoranden und Postdocs werden in der Regel nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Bundesländer (TV-L) für die Lohngruppe 13 bezahlt. Innerhalb dieser Gruppe gibt es unterschiedliche Erfahrungsstufen, die von der Anzahl der Forschung oder jahre im Beruf abhängen. Professoren und Juniorprofessoren hingegen verdienen Gehälter auf der Grundlage der W-Gehaltsskala. Diese setzt sich aus ihrem Grundgehalt, einer Familienbeihilfe und zusätzlichen Leistungszulagen zusammen.

Auf der Grundlage der zugrunde liegenden Vereinbarung (Tarifvertrag, Betriebsvertrag oder Arbeitsvertrag) muss der Arbeitgeber den Verlust der Arbeitszeit im zweiten Schritt der zuständigen Arbeitsagentur (der Arbeitsagentur, in deren Bezirk sich das Unternehmen befindet) melden. Wenn die Anforderungen erfüllt sind, wird die Agentur den Verlust von Arbeitszeiten bestätigen. Die entscheidende Voraussetzung für die Zahlung einer reduzierten Stundenentschädigung ist, dass ein “erheblicher Arbeitszeitverlust” vorliegt. Ein derart erheblicher Arbeitszeitverlust besteht, wenn er auf äußere Umstände zurückzuführen ist, die das Unternehmen nicht beeinflussen kann. Zu den Coronavirus-bezogenen Umständen, die dieser Definition entsprechen würden, gehören offizielle Schließungsanordnungen und mangelnde Versorgung mit Rohstoffen oder anderen Vorräten. Darüber hinaus muss auch der Verlust von Arbeitszeiten unvermeidbar sein, d. h. das Unternehmen muss alles in seiner Macht Stehende getan haben, um dies zu verhindern.

Dazu gehören zum Beispiel die Gewährung von Urlaub oder die Reduzierung von Zeitgutschriften. Schließlich muss auch der Verlust der Arbeitszeit vorübergehend sein, d. h. es muss mit einer Rückkehr zur Vollzeitarbeit gerechnet werden. Der Zuschuss erhöht sich um 10 % für Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten und für Unternehmen, die an einen Tarifvertrag im Sinne des Tarifvertragsgesetzes gebunden sind. Der Zuschuss erhöht sich um 20 % für: Zahlt der Arbeitgeber keine Gehälter auf der Grundlage des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst, z.B. in der Privatwirtschaft, liegt der Durchschnittsverdienst der Sozialarbeiter zwischen 2.540 und 3.380 €. Dieser Bereich ist indikativ – Faktoren wie Industrie, Unternehmensgröße, Berufserfahrung Bundesländer haben einen erheblichen Einfluss auf die tatsächlich erhaltene Bezahlung.

So sind die Verdienstaussichten für Sozialarbeiter in Hessen mit durchschnittlich 3.343 Euro am höchsten. Auch Baden-Württemberg (3.190 Euro), Bayern (3.094 Euro) und Hamburg (3.067 Euro) bieten gute Aussichten. Sozialarbeiter in den neuen Bundesländern verdienen am wenigsten Geld: Das monatliche Bruttoeinkommen liegt hier zwischen 2.199 Euro (Mecklenburg-Vorpommern) und 2.322 Euro (Thüringen). Der Auftrag zur Kurzarbeit erfordert eine gesonderte Rechtsgrundlage in Form einer entsprechenden Regelung in einem Tarifvertrag, in einem Betriebsvertrag oder im jeweiligen Arbeitsvertrag.